Montag, 11. April 2011

Jemma Fanfic - The mess you left when you walk away

 Meine erste Fanfic.. Wah, ich bin so gespannt, ob sie jemandem gefällt.. :D Falls das jemand liest. Also, viel Spaß, Jemma-Fans. Fortsetzung folgt!
Auf meinem Blog poste ich nur das erste Kapitel,
HIER: http://www.fanfiktion.de/u/Aliza91 Könnt ihr alle meine FFs weiterlesen ;)

Jenny
Wutentbrannt stapfte Jenny durch die Flure, um die letzte Stunde Mathe über sich ergehen zu lassen. War das gerade wirklich passiert?
Ihr Herz krampfte sich schmerzhaft zusammen und immer noch hallten ihr Emmas Worte durch den Kopf. „Sag mal, spinnst du?“ Noch schlimmer blieb ihr aber in Erinnerung, wie Emma sie von sich gestoßen hatte, als Timo sie erwischt hatte. Sekunden zuvor fühlte sie sich noch wie im Paradies – ihre Emma, ihre Traumfrau, war ganz nah bei ihr und küsste sie!
Sie wusste nun, wer zu glücklich ist, kann ganz schnell wieder fallen. Fallen von Wolke Sieben.
Sie hatte sie so sehr damit verletzt, merkte sie das denn gar nicht? „Scheiß doch aufs 'Normalsein', verdammt!“ flüsterte sie leise und war beim Matheraum angekommen.
Sie wischte sich mit dem Handrücken die Tränen weg und senkte den Blick, als sie den Raum betrat. 'Immerhin kein Unterricht mit Emma', dachte sie und setzte sich.
Bei der Sache war sie nicht ein Stück. Als Frau Vogel sie auf ihre Lösung der Hausaufgaben ansprach, sah sie nicht einmal auf und zuckte nur mit den Schultern.
Frau Vogel merkte, dass es besser war, Jenny heute in Ruhe zu lassen und wandte sich anderen Schülern zu.
Dann endlich der erlösende Schulgong. Jenny verließ mit dem Rest des Kurses die Klasse, wollte aber noch nicht raus. Wollte niemanden sehen, vor allem nicht Ben, der würde doch sofort merken, dass etwas nicht stimmte.
Sie sah sich in de naheliegenden Fluren um und entdeckte einen leeren Raum, in den sie schlüpfte und die Tür hinter sich zuzog.
Immer noch in Rage, stopfte sie sich ihre Kopfhörer in die Ohren und drehte voll auf.
So hörte sich auch nicht, wie sich ein Schlüssel im Schloss drehte...



Währenddessen bei Emma
'Scheiße, scheiße, scheiße! Was hab ich getan?“ schrie Emma verzweifelt, solang sie noch allein in der Aula war. Gleich sollte die ST AG-Probe sein, die vorletzte vorm großen Vorsingen. Wie sollte sie sich nur konzentrieren?
Sie wusste gleich, dass sie riesengroßen Mist gebaut hatte.. Aber sie war noch so unsicher, so verzweifelt, hatte solche Angst vor den Reaktionen der anderen.
Damals, als ihre Lieblingscousine sich geoutet hatte.. sie wollte gar nicht daran denken..

Jenny
Einige Minuten nachdem Jenny unbemerkt eingeschlossen war, spulte sie zu ihrem Lieblingslied vor und sang lauthals mit. War doch alles so wahr..
(inspiriert von der großartigen Roberta. Hört es euch beim Lesen an ;) - das war live SO geil! :D Viel Spaß damit :D http://www.youtube.com/watch?v=CKTKbB5EaEw)

Als der Refrain kam, konnte sie nicht anders, als sich mit geschlossenen Augen durchs Zimmer zu drehen und laut mitzusingen. Er war so wahr..

And I'm here to remind you
of the mess you left when you went away
it's not fair to deny me
of the cross I bear that you gave to me
you you you oughta know


Emma
Sie hatte sich am Ende eine mächtige Standpauke eingehandelt, von Frau Vogel und vor allem von Luzi. „Sag mal, was ist los mit dir? Wir haben nur noch eine Probe bis Sister Act und du bist nicht ansatzweise bei der Sache. Mann, Emma, das ist wichtig für uns..“ „Ich weiß das, verdammt! Ich muss los!“ „Emma, der letzte Song ist noch nicht geprobt...“
Doch Emma war bereits aus der Aula gerannt.


Jenny
Verzweifelt sang sie den letzen Refrain, laut, so laut sie nur konnte..

Emma:
Emma rannte durch die Flure, bis sie ihre Stimme hörte.. Wo war sie?
It's not fair to deny me sang sie gerade..
Sie lauschte ihrer Stimme, verfolgte sie immer weiter, bis sie den Raum gefunden hatte. Sie drückte die Türklinke herunter, doch nichts geschah. Sie rüttelte wie wild an der Tür, rief Jennys Namen und hämmerte sich die Fäuste wund.

Jenny
Mit einem zufälligen Blick zur Tür sah Jenny, wie die Klinke von außen immer wieder und wieder vergeblich runtergedrückt wurde.. Sie nahm die Stöpsel aus dem Ohr und hörte Emmas Stimme. „Jennyy? Bist du dadrin? Wieso schließt du dich denn ein? Mach auf, verdammt!“
Mit schnellen Schritten war sie bei der Tür. Vergessen war all ihr Ärger. „Emma?“
Jenny, was machst du da? Und moment- woher hast du den Schlüssel??“ „Äh. Scheiße! Das muss der Hausmeister gewesen sein. Ich hab ihn nicht gehört...“ „Kein Wunder, so laut, wie du singst..“ grinste Emma hörbar. „Sag mal, lachst du mich aus?“ „Ne. Niemals“ prustete sie. „Im Ernst, das war echt.. wow. Du singst toll..“
Mhm. Sag mal, kannst du mir sagen, wie ich jetzt hier rauskommen soll? Ich hab wenig Lust, die Nacht hierzubleiben.“
Warte mal. Ich hab ne Idee. Rühr dich ja nicht von der Stelle..“ Moment maaal, was war das? Erst stößt sie sie weg, dann flirtet sie mit ihr? „Emma, was ist bloß los mit dir? Ich komm deinen Launen nicht mehr hinterher.“ Doch Emma war schon weggerannt und rief nur noch „Warte einfach hier!“
Haha, sehr witzig. Jenny ließ sich mit dem Rücken zu Tür auf den Boden gleiten. Wo sollte sie auch hin? Jetzt blieb ihr nichts anderes übrig, als zu warten und Emma zu vertrauen..

Emma
Emma währenddessen spurtete zurück zur Aula.. Sie wusste gar nicht, dass ihre Füße sie so schnell tragen konnten, wenn es sein musste.
Kaum wollte sie durch die Tür rennen, stieß sie mit Frau Vogel zusammen, die augenscheinlich gerade verschwinden wollte.
Aach, Frau Vogel! Gut, dass ich sie noch erwische!“ „Ja, Emma, ich hab jetzt aber überhaupt gar keine Zeit. Ich müsste schon längst beim Zahnarzt sitzen..“ „Es ist aber wichtig! Ich muss dringend in Raum 135.“ „Aber ich muss los! Wirklich, lass mich schon durch!“ „Aaaber, aber..“ verflixt. Ihr Gehirn zermaterte sich nach einer Ausrede.. „Ich hab meine Referatsunterlagen dort liegen lassen! Ohne die bin ich aufgeflogen, ich brauch die ganz dringend.. Bitte, Frau Vogel!“ Frau Vogel musterte sie und schien einen Augenblick lang zu überlegen. „Ich kann dir vertrauen, Emma, oder?“ Emma nickte heftig. „Gut, ich überlass dir den Schlüssel zu Raum 135. Wehe, einer erfährt auch nur ein Wort! Und sieh bitte zu, dass du in einer halben Stunde hier raus bist, da schließt der Hausmeister den Haupteingang ab. Morgen früh stehst du als erste am Lehrerzimmer und gibst mir den Schlüssel.“ zwinkerte Frau Vogel ihr zu. Emma wollte sie am liebsten umarmen, aber sie hatte ja keine Ahnung, warum der Schlüssel für etwas viel wichtigeres war als irgendwelche doofen Referatsunterlagen.
Als Frau Vogel verschwunden war, machte sich Emma auf, fest entschlossen, endlich ihr Glück in die Hand zu nehmen und nicht wieder loszulassen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen